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Was kaum zu glauben ist.

Die Corona-Krise hat das Jahr 2020 geprägt: im ersten Lockdown wurde die Pandemie in den Gesprächen am Telefon häufig angesprochen: Frauen und Männer riefen an, weil sie Angst vor Ansteckung hatten und gleichzeitig unter der Einsamkeit litten. In den Chats mit den jungen Menschen spielte Corona kaum eine Rolle. 

Die meisten Anrufer sind zwischen 50 und 59 Jahre alt. 

Die meisten Ratsuchenden im Chat der Telefonseelsorge sind zwischen 20 und 29 Jahren alt. 

In vielen Gesprächen geht es um Beziehungskonflikte: um Probleme in der Partnerschaft oder Streitigkeiten in der Familie. Fast in jedem zehnten Telefongespräch geht es um die quälenden Gedanken an Suizid; im Chat sogar in jedem vierten Gespräch!

In den letzten 10 Jahren haben die Gespräche mit Menschen, die psychisch erkrankt sind, deutlich zugenommen: 2020 wurden diese Erfahrungen am Telefon in jedem dritten Gespräch angesprochen. Die meisten Anruferinnen und Anrufer leiden unter Depressionen. In der Chat-Seelsorge spielen die Erfahrungen mit psychischer Erkrankung eine immer größere Rolle: 2020 sprachen die jungen Chatter*innen fast in jedem zweiten Chat von ihren leidvollen Erfahrungen mit seelischer Erkrankung; meistens ging es um depressive Stimmungen, Ängste und emotionale Erschöpfung.

Die Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger werden auf ihre ehrenamtliche Arbeit mit einer umfangreichen Ausbildung vorbereitet. 2017 wurden zwei Studien veröffentlicht, die die Wirksamkeit dieser Ausbildung untersuchten. Beide Studien konnten nachweisen, dass die Ausbildung der Telefonseelsorge Methoden der Gesprächsführung erfolgreich vermittelt und die Entwicklung der Persönlichkeit positiv beeinflusst.

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